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Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung

Ausbildung in Döbeln und Mittweida


 

Ansprechpartner:       Frau Günsel / Schulteil Mittweida 

     Frau Allner / Schulteil Döbeln

Tel.:                              03727 94320                                           03431 57610

 

1.Ziel der Ausbildung

Ziel der Fachoberschule ist es, Schülerinnen und Schüler mit einem mittleren Schulabschluss innerhalb von zwei Schuljahren (Jahrgangsstufen 11 und 12) zur Fachhochschulreife zu führen, die zum Studium an Fachhochschulen berechtigt. Die Fachoberschule vermittelt eine allgemeine, fachtheoretische und fachpraktische Bildung. Die fachpraktische Ausbildung umfasst die Hälfte der Unterrichtszeit in der Jahrgangsstufe 11.

Da die Fachhochschulreife allgemeine Gültigkeit besitzt, kann auch ein Studium in einer „artfremden“ Wissenschaft aufgenommen werden.

Für wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge ist der/die Absolvent/in der Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung bestens vorbereitet. Die FOS Ausbildung stellt  eine solide Grundlage für ein einschlägiges Studium dar.

Doch egal, ob später ein Studium eingeschlagen wird oder nicht, die Fachoberschule bietet ihren Schülern die Möglichkeit ihre Allgemeinbildung erheblich zu erweitern, wodurch neue Interessen entdeckt werden und die Voraussetzungen für den beruflichen Werdegang verbessert werden können.

 

2.Vorüberlegungen zum Besuch der Fachoberschule

-Wahl der Ausbildungsrichtung

Interessenten sollten sich sehr genau fragen, für welche Ausbildungsrichtung sie jeweils die notwendigen Fähigkeiten und Neigungen haben, und sich eingehend informieren, welche Möglichkeiten und Aussichten bestimmte Studiengänge und Berufe bieten. Bei der Berufsberatung des Arbeitsamtes und der Studienberatung der Fachhochschulen sind hierzu wichtige Informationen zu erhalten.

-Ausgleich von Vorbildungsdefiziten

Bedingt durch die Vielfalt der Schularten, die einen mittleren Schulabschluss vermitteln, haben Bewerber oft unterschiedliche Kenntnisse in einzelnen Unterrichtsfächern. Fehlende oder unzureichende Vorkenntnisse sollten vor dem Eintritt in die Fachoberschule ausgeglichen werden.

 3.Unterrichtsfächer

 

● Deutsch  ● Englisch
● Mathematik ● Ethik
● Biologie, Physik oder Chemie ● Geschichte /Gemeinschaftskunde
● Musik, Kunst oder Literatur .● Informatik
● Rechtskunde ● Sport  ( in Kl.12)
● Volks- und Betriebs-wirtschaftslehre  

 

 

4.Praktischer Teil der Ausbildung:

Die fachpraktische Ausbildung in der Klassenstufe 11 umfasst 800 Stunden.

 

5.Prüfungen:

Schriftliche Prüfungen in der Klassenstufe 12:                                          Mündliche Prüfung in: 
● Deutsch                                                                                                         ● Englisch 
● VBR
● Englisch 
● Mathematik

Es ist eine Facharbeit anzufertigen.

 

6.Aufnahmevoraussetzungen

  1. Realschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsabschluss bzw. Versetzungszeugnis in die Klasse 11 eines Gymnasiums
  2. Bewerber mit Realschulabschluss und einer abgeschlossenen, mindestens zweijährigen einschlägigen Berufsausbildung oder einer abgeschlossenen, mindestens zweijährigen nicht einschlägigen Berufsausbildung und einschlägiger beruflicher Tätigkeit von mindestens drei Jahren können unmittelbar in die Klasse 12 eintreten und Fachhochschulreife innerhalb eines Jahres erwerben.

 

7.Bewerbungsunterlagen:

-Bewerbungsschreiben

- beglaubigte Kopie des Halbjahreszeugnis der Klasse 10
- beglaubigte Zeugniskopie des Abschlusses der zehnten Klasse (Realschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss)
- ausgefüllter Aufnahmeantrag  (siehe Downloads)
- tabellarischer Lebenslauf 
- drei Passbilder

 

8.Bewerbungsschluss:

Bis 31.03. des bevorstehenden Schuljahres.  


9.Anmerkungen:

Die Ausbildung kann bei Vorliegen entsprechender Voraussetzungen nach den Bestimmungen des BaföG gefördert werden. Auskünfte

darüber erteilt das Amt für Ausbildungsförderung des Landratsamtes. Schüler und Schülerin aus dem Landkreis Mittelsachsen können die Schülerbeförderung des VMS auf Antrag nutzen.

Es besteht Schulgeld- und Lehrmittelfreiheit nach § 38 Sächsisches Schulgesetz.

 

 


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